Projekt «Zukunft Kloster Ilanz»

Der Stiftungsrat der Stiftung der Ilanzer Dominikanerinnen hat im November 2025 entschieden, auch die Möglichkeit des Verkaufs der Liegenschaft auf Quinclas oberhalb von Ilanz voranzutreiben. Wir halten Sie hier über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.
Vision Quinclas Kloster Ilanz
Vision Quinclas Kloster Ilanz

Die Zukunft fest im Blick

Als Kloster Ilanz blicken wir in eine ungewisse Zukunft. Eine Zukunft, die endlich ist – im Sinne der Anzahl Schwestern wie auch unserer finanziellen Mittel. Und eine Zukunft, die viel Spielraum für Kreativität und grosses Potenzial für Neues in sich trägt. Mit unserem Projekt «Zukunft Kloster Ilanz» arbeiten wir gemeinsam an guten Alternativen und Inhalten für die Nutzung unseres grossen Hauses auf Quinclas. Wir danken Ihnen, dass Sie uns auf diesem Weg begleiten

Caroline Schweisgut
Geschäftsführerin der Stiftung der Ilanzer Dominikanerinnen

Was die Medien berichten

Unsere Verkaufspläne stossen auch in der regionalen Presse auf grosses Interesse. Was in der Zeitung und auf Internetseiten über das Kloster Ilanz geschrieben und im Radio und Fernsehen über uns berichtet wird, erfahren Sie in unserer Medienübersicht.

2. April 2026 – Ein fröhliches Dankeschön der filmenden Studierenden

«Unsere Seminarwoche im Kloster Ilanz liegt nun schon ein paar Tage zurück, und doch wirken die vielen Eindrücke immer noch nach. Ich möchte mich bei Euch – auch im Namen aller Studierenden sowie von Anne und Tom – noch einmal ganz herzlich für Eure Gastfreundschaft, die tolle Organisation und Eure Unterstützung während der Woche bedanken.

Uns hat die Zeit bei Euch wirklich sehr gut gefallen. Auch im Hinblick auf unser Dokumentarfilmprojekt können wir bereits jetzt sagen, dass die Woche ein voller Erfolg war – die Studierenden haben grossartige Filme realisiert. Derzeit arbeiten wir an der Aufbereitung des Materials für die Ausstellung im Sommer.»

Adrian Dorschner (rechts vorne im Bild), Architekt mit Büro in Leipzig und Filmemacher, betreute die Seminarwoche «Filming Space» mit der ETH-Professorin Silke Langenberg.

27. März 2026 – ETH-Studierende filmen im Kloster Ilanz

Mitte März waren 25 ETH-Studierende zu Gast im Kloster Ilanz. Anlass ihres Aufenthalts war die Seminarwoche «Filming Space» zum Projekt «Die Entwicklung filmischer Arbeiten, die das Kloster als gelebten Ort der Transformation erforschen». Architektur, Raumerfahrung, Alltag, Rituale, Liturgie, Gemeinschaft sowie die persönlichen Lebenswege der Schwestern bildeten dabei zentrale Spannungsfelder.

Studierende und Lehrende lebten während der gesamten Woche im Kloster und waren in den Rhythmus des klösterlichen Alltags eingebunden. Interviews, Rundgänge durch das gesamte Kloster sowie der gemeinsame Austausch mit den Schwestern ermöglichten allen Beteiligten ein ungewöhnliches Erlebnis und ganz neue Perspektiven.

Die entstandenen filmischen Arbeiten werden im Herbst 2026 in der Ausstellung «Kultorte» im ZAZ Zentrum Architektur Zürich präsentiert.

6. März 2026 – Diskussionsrunde in der ETH Zürich mit unserer Generalpriorin und unserer Geschäftsführerin

Gemeinsam mit der Universität Bern veranstaltet der Lehrstuhl für Konstruktionserbe und Denkmalpflege der ETH Zürich regelmässig die hochrangig besetzte Expertenrunde «Freitagsforum Denkmalpflege».

Zum ersten Forum 2026 und dem Jahresmotto «Denkmal(pflege) – Privileg oder Zumutung ?» kamen am Freitag, 6. März fast 100 Interessierte zusammen. Mit dabei waren Generalpriorin Sr. Annemarie Müller und Geschäftsführerin Caroline Schweisgut. Sie betonten ihren Wunsch nach einem offenen und transparenten Dialog mit allen Beteiligten.

26. Februar 2026 – Studierende der ETH Zürich entwerfen Zukunftsbilder für das Kloster Ilanz

Es waren zwei ungewöhnliche Tage Ende Februar 2026 für die Ordensschwestern des Klosters Ilanz. In der gesamten Klosteranlage waren junge Leute zu sehen, auch innerhalb der «abgeschlossenen» Klausur, die üblicherweise den Dominikanerinnen vorbehalten ist. 28 Studierende der renommierten ETH Zürich waren gemeinsam mit ihren Lehrenden nach Ilanz gereist, um sich im grössten Graubündner Frauenkloster intensiv umzuschauen. Ihr Ziel: Sie werden im Designstudio «Entwerfen am Baudenkmal» konkrete Ideen für die mögliche Um- und Neunutzung des Klosterareals auf Quinclas erarbeiten. Man sah sie fotografieren und messen, Baupläne studieren und Marmorstrukturen «frottieren» – also mit Kohle auf Papier übertragen –, diskutieren und fachsimpeln… 

11. Februar 2026 – Freude über den positiven Bescheid des Gemeindevorstands

 Die Leitung des Klosters Ilanz ist erfreut, dass das Projekt «Zukunft Kloster Ilanz» zu Jahresbeginn 2026 bereits einen wichtigen Schritt vorangekommen ist. «Mit seinem aktuellen Beschluss, unserem Antrag auf Einleitung der Revision des Teilzonenplans stattzugeben, zeigt der Gemeindevorstand von Ilanz/Glion: Er steht voll hinter unserem Bestreben, das Kloster Ilanz als geistliche und kulturelle Stätte in der Surselva zu erhalten, auch wenn wir Dominikanerinnen irgendwann nicht mehr da sind», resümiert Generalpriorin Sr. Annemarie Müller.

25. November 2025 – «Kloster Ilanz: Kleiner werden, um zu wachsen»

Im Rahmen einer strategischen Gesamtschau hat der Stiftungsrat der Stiftung der Ilanzer Dominikanerinnen entschieden, auch die Möglichkeit des Verkaufs der Liegenschaft auf Quinclas oberhalb von Ilanz voranzutreiben. Das Ziel ist, die denkmalgeschützte Klosteranlage in einen vielfältig nutzbaren Wohn-, Gewerbe- und Begegnungskomplex – ein neues «Quartier Quinclas» – mit einem integrierten «Neuen Kloster» für die kleiner werdende Schwesterngemeinschaft zu transformieren. Dies würde eine wesentliche finanzielle, fachliche und emotionale Entlastung für die Schwesterngemeinschaft bedeuten. Zugleich könnten die Schwestern an ihrem vertrauten Wohnort verbleiben. Die Klosterkirche, das sichtbare Zentrum der Anlage, soll als liturgischer Raum sowie als Stätte für kulturelle Anlässe erhalten bleiben.

Der Zeitenwandel in unserem Kloster, dargestellt im Fernseh-Format

«Abschied und Aufbruch – die Zukunft des Dominikanerinnenklosters in Ilanz»

Unter diesem Titel hat sich Bertilla Giossi von RTR (Radiotelevisiun Svizra Rumantscha) 2025 mit dem Kloster Ilanz auseinander gesetzt. Bereits 15 Jahre zuvor hatte sie ihre Eindrücke und die schon damals aktuellen Zukunftsfragen filmisch festgehalten. Entstanden sind zwei berührende Einblicke in den Alltag der Schwestern in Zeiten des Wandels.

TV-Beitrag aus 2025

26:29 Minuten Länge

TV-Beitrag aus 2010

25:36 Minuten Länge